Gestufte Studienstruktur

Aus Bildungsstreik 2009

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BA / MA

Die Einführung neuer Studienabschlüsse resultierte aus der Überlegung, dass mit einem erweiterten Wissen in den einzelnen Disziplinen, den veränderten Arbeitsbedingungen aufgrund u.a. den Computertechnologien, sonstigen Rationalisierungen ein verändereter Studienaufbau sinnvoll ist.

Die Basis war den Diplomstudiengang in einen BA / MA zu wandeln, um den gewünschten Wissenstransfer zu gewährleisten.

Der BA - Abschluss sollte eine solide Grundausbildung gewährleisten und den grössten Teil des Diplomstudiengangs abdecken. Wissen der Technikerstufe z.B. übersteigen. Der MA - Abschluss sollte der gewünschten Qualität des Diplomstudiengangs abdecken und die erweiterten, neu hinzugekommen und vertieften Kenntnisse der Zeit beinhalten.

Damit ergab sich für den BA - Abschluss eine Semesterzahl von 6 Semestern und für den MA - Abschluss eine Semesterzahl von 4 Semestern. Also insgesamt 10 Semester, statt wie vorher 8 Semester Diplom.

Fehler bei der Umsetzung

Bei Einführung dieser neuen Studienabschlüsse lassen sich neben Willkür auch erhebliche inhaltliche Fehlorientierungen feststellen.

Neben der Tatsache, dass die Fächer des Diplomstudiengangs unbearbeitet in vollem Umfang für die BA - Studienzeit übernommen wurden, differierte auch die angenommene Zeit in der dieses Pensum bewältigt werden soll / sollte.

Auch wurde auf die veränderte Arbeitssitution und die Absicht wissentschaftliches Arbeiten zu lehren und lernen nicht eingegangen.

Damit geht die Forderung dahin:

- inhaltliche Anpassung innerhalb des zeitlichen Rahmens - Anpassung des Leistungsumfangs an den zeitlichen Rahmen - verbindliche und einheitliche Strukturen, z.B. bei der Frage: was ist unter einem Modul zu verstehen, Zusammenfassung, Aneinanderreihung, interdisziplinares Zusammenarbeiten..

- verbindliche, einheitliche zeitliche Struktur - konkrete Auseinandersetzung mit Themen wie Arbeitbedingungen, - möglichkeiten, Wissenstransfer, - anwendung etc.

- Qualifikation der Lehrenden

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