Bundesweiter Bildungsstreik http://www.bildungsstreik.net auch im Jahr 2010 Sun, 22 Aug 2010 18:59:18 +0000 http://wordpress.org/?v=2.9.2 en hourly 1 Ergebnisse vom bundesweiten Vernetzungstreffen – August 2010 http://www.bildungsstreik.net/ergebnisse-august2010/ http://www.bildungsstreik.net/ergebnisse-august2010/#comments Thu, 19 Aug 2010 17:28:25 +0000 Mo http://www.bildungsstreik.net/?p=2842 Zusammenfassung der Ergebnisse vom bundesweiten Vernetzungstreffen an der TU Berlin
(06.08. – 08.08.2010)

Da einige lokalen Bündnisse bei sich nicht die Kapazitäten sehen großartig für Proteste kommenden Herbst zu mobilisieren, wird es keine Aktionswoche oder Aktionstag als “bundesweiter Bildungsstreik” vorerst geben.

Stattdessen werden die lokalen Bündnisse dazu aufgerufen sich an den vielen Protesttagen der Gewerkschaften (eine genaue Auflistung folgt bald) und der “Global Wave of Action for Education” zu beteiligen.
Um gemeinsam Aktionen zu koordinieren und stärker unsere Ansichten kundzutun, habe einige Aktive auf dem bundesweiten Treffen das “Free Education Movement” (FEM) initiiert. Unter diesem Namen können sich Gruppen und Bündnisse zusammenfinden, um gemeinsam diesen Herbst/Winter Aktionen, Proteste und Veranstaltungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Verbindendes Element ist die internationale “gemeinsame Erklärung“. Der 17.11. hat sich als möglicher zentraler Aktionstag herauskristallisiert, da dieser Tag auch den “International Students’ Day” markiert und einen Höhepunkt der “Global Wave” darstellen wird. Auch in einigen Städten in Deutschland wird sich bereits auf diesen Tag vorbereitet, so z.B. in Hessen (dezentraler Aktionstag).

Außerdem wurden zwei größer angelegte Treffen andiskutiert, bei welchen die “Reflektion” und “Ausarbeitung von Perspektiven” im Vordergrund stehen soll.
Eines davon ist eher für Ende September und das andere für Ende November angesetzt. Sobald es mehr dazu gibt, werden die Einzelheiten auch hierzu bekannt gegeben.

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“Global Wave of Action for Education” – Herbst 2010 http://www.bildungsstreik.net/global-wave-2010/ http://www.bildungsstreik.net/global-wave-2010/#comments Sat, 14 Aug 2010 17:21:21 +0000 Mo http://www.bildungsstreik.net/?p=2836 “Global Wave of Action for Education”

Ausgehend vom Treffen am 08.08.2010 in Berlin hat das bundesweite Bildungsstreik-Plenum beschlossen die “Global Wave of Action for Education“, welche am 07.Oktober in Form des “National Day of Action for Education” in den U.S.A. beginnt und mindestens bis Ende November andauert, zu unterstützen.
Wir ermutigen alle bildungspolitisch aktiven Gruppen, die sich für freie und emanzipatorische Bildung einsetzen, dazu, sich in die Koordination auf internationaler Ebene einzubringen und durch lokale und regionale Proteste an der “Global Wave” zu beteiligen.
Wir halten es für unabdingbar sich ebenfalls auf globaler Ebene zu vernetzen und zusammenzuschließen. Wir wollen hiermit alle lokalen Bildungsstreik-Bündnisse dazu ermuntern, insbesondere in der Woche vom 15.-21.November, mit diversen Aktionen sich dem globalen Protest anzuschließen und eine Verbindung zwischen den konkreten Problemen vor Ort und den Aktivitäten auf globaler Ebene zu schaffen. Den 17.November machen wir hierbei als einen Höhepunkt aus, da dieses Datum den “International Students’ Day” markiert.
Wir unterstützen explizit die internationale “gemeinsame Erklärung” und rufen alle Gruppen und Aktiven dazu auf dies ebenfalls zu tun.

Weltweit gemeinsam für freie und emanzipatorische Bildung für alle in diesem Herbst!

Das bundesweite Bildungsstreik-Plenum am 08.08.2010 an der Technischen Universität Berlin.
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“Global Wave of Action for Education”
On August 8th the federal plenary meeting of the “Bildungsstreik” (= educational strike) network declares its support for the “Global Wave of Action for Education“, which will kick off with the “National Day of Action for Education” on October 7th and last at least until the end of November.

We suggest all groups involved in the struggle for free and emancipatory education to get involved in the co-ordination efforts on the international level and join the “Global Wave” by arranging protests locally and regionally.
We recognize the necessity to network and unite on the global level. Therefore we herewith encourage all local “Bildungsstreik” alliances to join the global protests by arranging various actions, especially during the week of Nov.15-21st. By doing so a valuable connection between the specific problems on the local level and the activities on the global level can be made. We make out Nov.17th as a highlight, since this day marks the “International Students’ Day“.
We explicitly express our support for the international “joint statement” and call on all groups and activists to do so as well.

Worldwide together for free and emancipatory education for all this fall!

The federal plenary meeting of the “Bildungsstreik” network at the Institute of Technology in Berlin on 08/08/2010.

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Solidarität mit Studierenden in Chittagong / Solidarity with students in Chittagong http://www.bildungsstreik.net/soli_mit_chittagong/ http://www.bildungsstreik.net/soli_mit_chittagong/#comments Fri, 13 Aug 2010 13:46:11 +0000 Mo http://www.bildungsstreik.net/?p=2830 Solidaritätserklärung für kämpfende Studierende in Chittagong

Das bundesweite Bildungsstreik-Plenum am 08.08.2010 in Berlin solidarisiert sich mit den Studierenden an der Chittagong Universität in Bangladesch, welche gegen die Erhöhung von Studiengebühren seit 2 Wochen kämpfen. Wir verurteilen die Angriffe und Repressionsmaßnahmen seitens des Staatsapparates und des Universitätspräsidiums aufs Schärfste und verstehen den Protest der Studierenden auch als Teil unseres gemeinsamen Kampfes um freie und emanzipatorische Bildung für alle.
Wir wünschen den Verletzten der Angriffe am 02.August eine schnelle Genesung und werden uns aktiv für eine gemeinsame “Global Wave of Action for Education” in diesem Herbst einsetzen!

Solidarische Grüße,
das bundesweite Bildungsstreik-Plenum am 08.08.2010 an der TU Berlin.

Einzelheiten zu den Protesten in Chittagong mit Bildern und Videos gibt es hier: http://emancipating-education-for-all.org/clashes_chittagong

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Declaration of Solidarity with struggling students in Chittagong
On August 8th the federal plenary meeting of the “Bildungsstreik” (= educational strike) network declares its solidarity with the students at Chittagong University in Bangladesch, where they have been struggling against a hike in tuition fees for the past two weeks. We strongly condemn the attacks and repressive measures by the state and university authorities and understand the students’ protest as part of our common struggle for free and emancipatory education for all.

We wish all those injured during the attacks on August 2nd to get well soon and commit ourselves to get actively involved for a united “Global Wave of Action for Education” this fall!

In Solidarity,
the federal plenary meeting of the “Bildungsstreik” on August 8th 2010 at the Berlin Institute of Technology.

Details on the protests in Chittagong are available here: http://emancipating-education-for-all.org/clashes_chittagong

on the banner it says: “Withdraw all types of fee increases! Students against hike of tuition fees!

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Bundesweites Vernetzungstreffen in Berlin http://www.bildungsstreik.net/vernetzungstreffen-berlin-2010/ http://www.bildungsstreik.net/vernetzungstreffen-berlin-2010/#comments Sun, 04 Jul 2010 12:19:39 +0000 Benni http://www.bildungsstreik.net/?p=2818 Vom 6. bis 8. August 2010 lädt Berlin zur bundesweiten Bildungsstreikkonferenz (aka Vernetzungstreffen) ein. Wir wollen Fragen, die sich viele lokale Bündnisse, Gruppen und Einzelpersonen stellen, gemeinsam auf bundesweiter Ebene diskutieren: Wo steht der Bildungsstreik gerade, geht es weiter, wenn ja: wie und wer macht mit?

Die Berliner Vorbereitungsgruppe hat dazu Räume auf dem Campus der TU Berlin organisiert, kümmert sich um Infrastruktur, Verpflegung und dergleichen. Die Adresse lautet: Straße des 17. Juni 145, 10623 Berlin. (Nahe U-Bahnhof Ernst-Rheuter-Platz (U2) und S+U Zoologischer Garten). Die Konferenz beginnt am Freitag um 14:30 Uhr im Raum EB 222 und endet am Sonntag um 14:00 Uhr.

Bitte schickt, wenn ihr kommen wollt, eine Anmeldung an
bildungsstreik.konferenz.berlin@googlemail.com – insbesondere falls ihr einen Schlafplatz benötigt und keine Bekannten in Berlin habt.
Meldet euch auch, falls ihr eine AG auf dem Treffen bilden wollt und dafür Räumlichkeiten benötigt.

Wenn ihr als Bündnis/Gruppe zur Konferenz kommt, reicht uns natürlich eine Mail für alle. Im Idealfall schreibt ihr dann auch gleich, wenn ihr eine Mitfahrgelegenheit anzubieten habt, damit wir das an andere Interessierte weitersagen können. Letzteres könnt ihr unkompliziert als Kommentar zu diesem Artikel hier hinzufügen.

Sendet uns auch gerne Diskussionspapiere. Wir werden sie auf bildungsstreik.net veröffentlichen und auf ihrer Grundlage versuchen, einen Tagesordnungsvorschlag zu erarbeiten.

Wir sehen uns im August!

Konferenz AG
des Berliner Bildungsstreik-Bündnisses

Handy: 01743648693
Mail: bildungsstreik.konferenz.berlin@googlemail.com

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Weltweite Pressemitteilung zum “Day of United Symbolic Actions” http://www.bildungsstreik.net/weltweite-pressemitteilung-zum-day-of-united-symbolic-actions/ http://www.bildungsstreik.net/weltweite-pressemitteilung-zum-day-of-united-symbolic-actions/#comments Tue, 15 Jun 2010 13:01:14 +0000 wurzelast http://www.bildungsstreik.net/?p=2790

“Globale Aktionswelle für Bildung”

Ein internationales Netzwerk von Bildungsaktivist*innen kündigt für den Herbst 2010 gemeinsame Proteste an. Aktive aus aller Welt veranstalten morgen im Zuge des “Day of United Symbolic Actions” Aktivitäten gegen die zunehmende Privatisierung öffentlicher Bildung.

Im Oktober und November 2009 gab es bereits massenhaften Protest gegen die zunehmende Privatisierung öffentlicher Bildung, den “Bologna-Prozess” und die damit verbundenen Probleme, sowie für freie und emanzipatorische Bildung mit uneingeschränktem Zugang für alle!

Die letzten Monate wurden genutzt, um das weltweite Netzwerk zwischen den Bildungsaktivist*innen zu stärken und deutlich zu machen, dass alle Gruppen erfolgreicher ihrem Bestreben sein werden, wenn sie sich auf globaler Ebene vereinen. Schließlich sind die Probleme in großem Ausmaß identisch.

Das „International Student Movement“ ist eine unabhängige Plattform, die sich zahlreicher Internetwerkzeuge bedient, um einen umfassenden Informationsfluss und die allgemeine Kommunikation zwischen Aktivist*innen in Australien, Nepal, den USA, Puerto Rico, Großbritannien und anderswo auf der Welt zu ermöglichen.

Hunderte Menschen aus vielen verschiedenen Regionen der Welt, die sich mit dem Zustand von Bildung auseinandersetzen, fanden sich an der Ruhr-Universität in Bochum für den “European Education Congress” Ende März 2010 zusammen, um Visionen auszutauschen und Beziehungen über staatliche Grenzen hinweg zu knüpfen. Der Kongress zeigte wieder einmal deutlich, dass die zunehmenden Kosten für den individuellen Zugang zu Bildung, Einschnitte in den Haushalten und eine Zunahme des Einflusses von Wirtschaftsinteressen (durch extra aufgestellte Gremien – wie z.B. den Hochschulrat) und eine kontinuierliche Entdemokratisierung von Bildungseinrichtungen – um nur einige zu nennen – bei weitem keine Probleme sind die sich auf die lokale oder nationale Ebene reduzieren lassen – sondern tatsächlich Menschen überall betreffen. Wie Mutiara Ika, eine studentische Aktivistin in Indonesien, es ausdrückt: „Der Einsatz für freie Bildung kennt einfach keine Grenzen!“. Sie setzt fort: „Freie und emanzipatorische Bildung für alle ist eine grundsätzliche Voraussetzung für jede Gesellschaft, welche sich als demokratisch versteht.”.

Deshalb beschlossen bildungsaktivistische Gruppen, bei ihren zukünftigen Protesten vermehrt gemeinsam zu handeln. Als ersten Schritt beschlossen sie, den 16. Juni als “Day of United Symbolic Actions” zu deklarieren.
An diesem Tag werden Gruppen weltweit an zahlreichen Orten öffentlich die im Herbst diesen Jahres anstehenden „Global Wave of Action for Education“ ankündigen. Diese wird bereits in mehreren Ländern vorbereitet und koordiniert. Den Startschuss für diese wird voraussichtlich ein großer Aktionstag in den U.S.A. am 7. Oktober darstellen. Anschließend wird es mit Besetzungen in Italien und darüber hinaus zu einer größeren Dynamik in Europa kommen. Zu bestimmten Zeitpunkten werden sich auch Gruppierungen aus Afrika, Asien und anderswo einbringen.

Hier ist eine Übersicht einiger Aktionen, die morgen als Teil des „Day of United Symbolic Action“ stattfinden werden:

* Deutschland: In Dresden wird eine landesweite Demonstration stattfinden. Zu dieser ruft ein breites Bündnis auf, allen voran die Konferenz der Studierendenschaft Sachsen.
In Marburg (Hessen) werden Aktivist*innen ein Banner am Universitätsgebäude anbringen und zur Teilnahme am “Global Wave of Action for Education” diesen Herbst aufrufen.
In Wilhelmshaven (Niedersachsen) inszenieren Aktivist*innen eine Kunstdarstellung, um die Nachricht der bevorstehenden “global wave” in die Öffentlichkeit zu tragen.

* Indonesien: Eine landesweite Organisation namens PEMPEBASAN mobilisiert für Massenaktionen in zahlreichen Regionen, darunter Jakarta, Yogyakarta, Ost-Kalimantan, Palu-Centre Sulawesi, Süd-Sulawesi, Madura-Ost-Java und Temate-Nord-Maluku. Der Protest richtet sich dort zusätzlich gegen die steigenden Preise für Elektrizität und Nahrung, sowie für freie öffentliche Bildung.

* Kosovo: Aktivist*innen der NGO N’Solidaritet veranstalten eine symbolische Aktion vor der Philosophischen Fakutät der Universität von Prishtina.

* Nepal: Die weltweite Nepalesische Studierendenorganisation (WNSO) wird ein Programm für freie und emanzipatorische Bildung in der Hauptstadt Kathmandu durchführen.
Daran teilnehmen werden studentische Vertretungen sowie des Bundes der Lehrer*innen.

* Philippinen: Das “League of Filipino Students” (LFS) hält eine Protestaktion vor dem Haus des Präsidenten in der Hauptstadt Manila ab. Sie protestieren gegen die acht größten Belastungen der Jugend: 1. Erhöhung der Studiengebühren, des Schulgeldes und anderer Gebühren, 2. Ein zu geringer öffentlicher Haushalt für Bildung, 3. Kürzungen von Klassenräumen und inadequate Ausstattung, 4. Starke Zunahme von Abbrüchen auf allen Ebenen in Folge der finanziellen Belastung, 5. Die zunehmende Demontierung von Forschungs-, Entwicklungs-, und Eigentumsrechten, 6. Exportorientierte Lehrplan- und Arbeitspolitik, 7. Schließung von Studierendenvertretungen und Studierendenpublikationen, 8. Nicht durchsetzungsfähige Regierungsbehörden.

* Russland: Eine Gruppe autonomer Arbeiter*innen mobilisiert Lehrer*innen, Arbeiter*innen und Angestellte in Bildungseinrichtungen, Eltern und Studierende für einen spontanen Flashmob in St. Petersburg.
Eine weitere Gruppe, welche sich “Civil Initiative for Social Human Rights” nennt wird ihre vierte Mahnwache und Straßentheater durchführen in Samara. Ihre Aktionen richten sich auch gegen ein neulich verabschiedetes Gesetz, welches den Weg für die Kommerzialisierung öffentlich finanzierter Einrichtungen ebnet.

* Sierra Leone: Wie in vielen anderen Ländern des Kontinents finden in
Sierra Leone Aktionen und Ereignisse als Teil des “African Child’s Day” statt, die von einem breiten Bündnis getragen werden. Das „National Youth Coalition Student Assembly” organisiert Versammlungen, die beide Aktionsrahmen miteinander verbinden.

* Schweiz: Eine Gruppe namens “Unsere Uni”, hervorgegangen aus den Protesten im vergangenem Herbst, führt in Bern als Teil des Aktionstages ein Straßentheater auf.

Weiter unten finden Sie eine Liste mit Kontaktmöglichkeiten einiger Gruppen, die an dem morgigen Aktionstag teilnehmen werden. Kontaktiere Sie diese, um weitere Einzelheiten zu ihren lokalen Umständen zu erfahren.

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Um in Zukunft aktuelle Neuigkeiten im Zusammenhang mit der „Global Wave of Action for Education“ zu erhalten, können Sie den Newsletter abonieren [Inhalte werden auf englisch versendet].

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Liste der Kontakte einiger Gruppen, welche aktiv im globalen Netzwerk involviert sind:

* France:
Front de lutte pour l’Education
e-Mail: front.education@gmail.com
Phone: +33 662 469 896

* Germany:
“Initiative Bildungsstreik Marburg”
e-Mail: united.for.education@gmail.com
Mobile: +49 1522 456 1455

Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (= Conference of Student Bodies in the State of Saxony)
e-Mail: michaelmoschke@stura.tu-dresden.de

“Bildungsstreik Wilhelmshaven”
e-Mail: bildungsstreik-whv@gmx.de
Mobile: +49 174 102 3269

“Unibrennt München”
e-Mail: netzwerk@unsereunibrennt.de
Mobile: +49 1762 7475 335

* Indonesia:
PEMBEBASAN
e-Mail: kn.pembebasan@gmail.com
Phone: +62 85 64 77 35174 (Mutiara Ika, Chairperson)

* Italy:
Unione degli Studenti (UdS) di Cagliari
e-Mail: mail@udscagliari.tk
Phone: +39 345 9537351

* Kosovo:
N’Solidaritet
e-Mail: nsolidaritet@gmail.com
Phone: +38649642492

* Philippines:
League of Filipino Students (LFS)
e-Mail: lfsphilippines@gmail.com

Terry Ridon (National Chairperson)
e-Mail: teridon18@gmail.com
Phone: +63 915 531 0725
Aki Merced (International Liaison Officer)
e-Mail: jasm.lfsupd@gmail.com
Phone: +63 933 666 1328

* Nepal:
Worldwide Nepalese Students’ Organisation (WNSO – Nepal)
e-Mail: yadavyadu2004@gmail.com
Phone: +977 984 145 3923

* Russia:
“Avtonom”
e-Mail: dirtyjagger@gmail.com
Phone: +7 892 1895 2540

“Civil Initiative for Social Human Rights”
e-Mail: nata.chindina@gmail.com
Phone: +7 890 3308 2919

* Sierra Leone:
National Youth Coalition Students’ Assembly
e-Mail: medkwak@yahoo.com (Mohamed Kanneh, National Coordinator)
Phone: +232 77 843346

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9. Juni: 85.000 Menschen auf der Straße! http://www.bildungsstreik.net/9-juni-85-000-menschen-auf-der-strase/ http://www.bildungsstreik.net/9-juni-85-000-menschen-auf-der-strase/#comments Wed, 09 Jun 2010 21:50:12 +0000 Moritz http://www.bildungsstreik.net/?p=2777 Presse findet Ihr nun die aktuellen Demozahlen vom 9. Juni 2010. Die aktuelle Aktionswoche im Bildungsstreik geht noch bis zum Samstag (12. Juni) weiter. Es gilt, die Teilnehmer*innenzahl von 100.000 zu knacken. Deshalb unterstützt die lokalen Bündnisse, die noch in den kommenden Tagen...]]> Unter Presse findet Ihr nun die aktuellen Demozahlen vom 9. Juni 2010. Die aktuelle Aktionswoche im Bildungsstreik geht noch bis zum Samstag (12. Juni) weiter. Es gilt, die Teilnehmer*innenzahl von 100.000 zu knacken. Deshalb unterstützt die lokalen Bündnisse, die noch in den kommenden Tagen für freie Bildung und ein demokratisches und soziales Bildungssystem auf die Straßen gehen werden!

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http://www.bildungsstreik.net/9-juni-85-000-menschen-auf-der-strase/feed/ 1
Gegen 21 Uhr: Pressegruppe aktualisiert Demo-Zahlen http://www.bildungsstreik.net/gegen-21-uhr-pressegruppe-aktualisiert-demo-zahlen/ http://www.bildungsstreik.net/gegen-21-uhr-pressegruppe-aktualisiert-demo-zahlen/#comments Wed, 09 Jun 2010 21:45:25 +0000 Moritz http://www.bildungsstreik.net/?p=2773 Die Pressegruppe des Bundesweiten Bildungsstreiks hat die Demo-Zahlen nach oben aktualisiert: Um 15.35 Uhr waren es über 70.000, bis 21.00 Uhr sind im Laufe des Tages weitere 10.000 Demo-Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinzugekommen. “Wir gehen davon aus, dass wir am Ende des Tages die Zahl ‘85.000′ des vergangenen Oktobers erreichen”, so die Pressegruppe, die Kontakt mit den lokalen Bildungsstreik-Bündnisse pflegt.

Es ist davon auszugehen, dass die Aktiven des Bildungsstreiks im Vergleich zu den Hochschul-Besetzungen des vergangenen Herbstes, mehr Menschen mit ihrer Forderung nach einem sozialen und demokratischen Bildungssystem, erreicht hat. Gerade der SchülerInnenanteil ist außerordentlich hoch gewesen, was die Breite der Bewegung verdeutlicht. Da vielerorts noch Aktionswochen bis 11. Juni laufen, werden die TeilnehmerInnenzahl noch weiter zunehmen. Darüber hinaus ist in den kommenden Tagen mit Bildungsstreik-Demonstrationen in weiteren Städten zu rechnen. Es ist möglich, dass die Zahl der Protestierenden auf über 100.000 Menschen steigt.

Diese Demonstrationen sind in folgenden Städten:

  • 10. Juni 2010: “Demonstration gegen den Bildungsgipfel der Bundesregierung” in Berlin, Start: ab 12.00 Uhr in der Nähe der hessischen Landesvertretung, Ecke Lennestraße/Ebertstraße
  • 12 Juni 2010: Bildungsstreik-Demonstration in Hannover (13.30 Uhr, Opernplatz)
  • 16. Juni 2010: Bildungsstreik Demonstrationen in Dresden (Gegen soziale Kürzungen, 13.00 Uhr, Friedrich-List-Platz) Auch in Braunschweig und Wolfsburg sind am 16. Juni 2010 Demonstrationen geplant.
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Kundgebung und Fahrraddemo am 10. Juni in Berlin http://www.bildungsstreik.net/kundgebung-und-fahrraddemo-am-10-juni-in-berlin/ http://www.bildungsstreik.net/kundgebung-und-fahrraddemo-am-10-juni-in-berlin/#comments Wed, 09 Jun 2010 20:36:09 +0000 Moritz http://www.bildungsstreik.net/?p=2758 Am 10. Juni 2010 trifft sich die Politik im Bundeskanzleramt zum 3. Bildungsgipfel. Darunter vor allem Angela Merkel und die MinisterpräsidentInnen der Länder.

In den vergangenen zwei Jahren wurde dabei mehr heiße Luft als wünschenswerte Ergebnisse produziert.
Die Bildungsrepublik, welche schon 2008 ausgerufen werden sollte, musste einer Bankenrepublik weichen und wird wohl noch längere Zeit auf sich warten lassen.

Allein in Hessen und Schleswig Holstein wurden erst vor wenigen Wochen Ausgabenkürzungen im zweistelligen Millionenbereich bei Kitas, Schulen und Hochschulen angekündigt. Auch in Sachsen werden aller Vorraussicht nach Millionen eingespart werden – unter anderem bei der Jugendarbeit. Weitere Bundesländer werden folgen.

Vertreter der im Bildungssystem beteiligten Gruppen sind auch dieses mal nicht eingeladen. Am 10.Juni werden wir die Politik ein weiteres mal daran erinnern was wir fordern und dass wir ihre Sparvorhaben nicht tolerieren.

Kommt alle mit Fahrrad. Klingelt, trötet, trommelt, schreit!
Keine Kaputtsparerei! Nirgendwo!

Flyer:

Flyer 10. Juni Front Flyer 10. Juni Back

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Stand gegen 16.00 Uhr: Über 70.000 Menschen protestieren http://www.bildungsstreik.net/pm-uber-70-000-menschen-protestieren-fur-bessere-bildung/ http://www.bildungsstreik.net/pm-uber-70-000-menschen-protestieren-fur-bessere-bildung/#comments Wed, 09 Jun 2010 15:00:32 +0000 Moritz http://www.bildungsstreik.net/?p=2748 Über 70.000 Menschen protestieren für bessere Bildung – Bildungsstreik-Aktive zeigen Stärke und untermauern ihre Forderungen

09.06.10. Am heutigen Mittwoch, den 9. Juni 2010, gingen erneut über 70.000 Menschen (Stand: 15.35 Uhr), darunter vor allem Schüler_innen, Studierende und Auszubildende, in über 40 Städten gemeinsam auf die Straße, um für ein demokratisches, frei zugängliches, selbstbestimmtes und ausreichend öffentlich finanziertes Bildungssystem zu demonstrieren. Unter anderem kam es zu Besetzungen und längeren Straßenblockaden. Besonders zahlreich waren die Proteste in Berlin, Dortmund, Stuttgart, Freiburg und Münster. Die Proteste halten zur Stunde mancherorts noch an. Demozüge in weiteren Städten starten erst noch. Darüber hinaus gibt es heute auch Bildungsproteste in Salzburg und Wien. Die Aktionswoche des Bundesweiten Bildungsstreik dauert noch bis zum 11. Juni.

Die Demonstrantinnen und Demonstranten forderten erneut ein selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck. Sie kritisierten die Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre sowie die Bachelor- und Masterstudiengänge in der derzeitigen Form. Sie lehnten die von zahlreichen Politiker_innen vorgeschlagenen Kürzungen bei Bildungshaushalten entschlossen ab und betonten, dass es trotz Wirtschaftskrise wichtig sei, kleinere Klassen einzurichten, mehr Lehrpersonal einzustellen und individuelle Förderung zu ermöglichen. Eine Wirtschaftskrise dürfe nicht auf Kosten einer neuen Bildungskrise angegangen werden.

“Gute Bildung braucht Muße und Ressourcen wie Zeit und Geld. Sie darf nicht auf reine Wissensvermittlung reduziert werden, sondern sollte auch einen gesellschaftsreflektierenden Ansatz verfolgen, der es Menschen ermöglicht, zu kritikfähigen Individuen heranzureifen”, sagt René Hornstein, Student aus Osnabrück.

Da ein freier Bildungszugang für alle Menschen gegeben sein sollte, müssten sämtliche Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren abgeschafft werden. Der Zugang zu Bildung dürfe weder durch künstliche Barrieren beschränkt werden, noch vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Da Millionen Menschen vom Zugang zu höherer Bildung aufgrund ihrer sozialen Herkunft oder einer Behinderung ausgeschlossen seien, würde die gesellschaftliche Entwicklung gebremst. Deshalb sei die Mehrgliedrigkeit des Schulsystems aufzuheben und bundesweit eine Schule für alle einzurichten. Nicht die Kinder hätten sich den Schulen anzupassen, sondern die Schulen den Kindern. Es seien inklusive Schulen, in denen nicht-behinderte Kinder und behinderte Kinder klassenübergreifend gemeinsam unterrichtet werden, schnell umzusetzen und die massive soziale Selektion zu beenden. Gleichzeitig forderten die Protestierenden die Organisation der deutschen Bildungseinrichtungen weitgehend in die Hände der Betroffenen zu legen.

“Da Schüler_innen, Auszubildende und Studierende am besten wissen, was sie lernen möchten, wollen wir mehr Mitbestimmungsrechte”, so André Auge, Schüler an der Christophorus- Förderschule in Bonn, und ergänzt: “Inklusive demokratische Schulen sind möglich. Pädagogische Konzepte dieser Art werden längst umgesetzt und erhalten bedeutende Schulpreise. Warum sie nicht in allen öffentlichen Schulen angewandt werden, ist für uns unverständlich und stellen eine Behinderung des gesellschaftlichen Fortschritts dar.”

Die Aktiven des Bildungsstreiks richten ihre Proteste insbesondere gegen die Kürzungen, die von einigen Ländern im Bildungsbereich vorgenommen werden sollen. Diese könnten die Privatisierung öffentlicher Bildungseinrichtungen begünstigen. Damit sei die Unabhängigkeit der Bildungseinrichtungen, von Schulen und Hochschulen, von Lehre und Forschung, in Gefahr. Die Aktiven des Bildungsstreiks beobachten eine zunehmende Privatisierung öffentlicher Güter und Dienstleistungen. Diese Ausrichtung nach wirtschaftlichen Interessen lehnen sie ab und fordern eine ausreichende Finanzierung der Bildung durch die öffentliche Hand.

“Solange die Missstände im deutschen Bildungssystem bestehen bleiben, werden die Aktiven des Bildungsstreiks weiter auf die Straße gehen”, so sind sich die Bildungsstreiker_innen einig.

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Eichstätt http://www.bildungsstreik.net/eichstatt/ http://www.bildungsstreik.net/eichstatt/#comments Wed, 09 Jun 2010 08:49:32 +0000 Moritz http://www.bildungsstreik.net/?p=2746 „Wir lassen uns nicht verschaukeln“ – Bildungsstreik 2010
Im vergangenen Jahr sind in vielen Städten tausende Studierende gemeinsam mit an- deren auf die Straße gegangen um gegen die Missstände im Bildungssystem zu pro- testieren. Auch in Eichstätt arbeiteten die Studierenden ihre Forderungen aus und ü- berreichten sie der Hochschulleitung.
Nachdem die Studierenden mit einer Reihe von Versprechungen beruhigt worden wa- ren, passierte lange Zeit nichts. Mittlerweile wurden mit monatelanger Verzögerung die anstehenden Veränderungen veröffentlicht. Da es sich in den meisten Punkten je- doch eher um Kann- als um Muss-Regelungen handelt, sind nur minimale Verbesse- rungen zu erwarten. „Viele Punkte wurden nach der Ganz-Ohr-Veranstaltung der Hochschulleitung im letzten Semester einfach unter den Teppich gekehrt und tot ge- schwiegen“, kritisiert Veronika Kopf, Pressesprecherin des AK Freie Bildung.
Aus diesem Grund wird es auch in Eichstätt erneut Aktionen geben. Unter dem Motto „Wir lassen uns nicht verschaukeln“ versammeln sich die Studierenden am Mittwoch, den 9.6., um 11.30 vor der Universität. Unter anderem mit einem „Human Banner“ wollen sie ihren Ärger über die fehlende Transparenz und über die Hinhaltetaktik de- monstrieren.
Eine der wichtigsten Forderungen ist die Verringerung der Prüfungslast. „Damit ist keineswegs die Reduzierung auf Klausuren und der Wegfall aller anderen Prüfungs- formen gemeint“, merkt Kopf an. Vielmehr sollen alternative Prüfungsmethoden an- geboten und zur Wahl gestellt werden.
Nicht nur in diesem Punkt, sondern unter anderem auch bei der Auswahl der einzel- nen Module muss die Wahlfreiheit ausgebaut werden, um Selbstbestimmung zu ge- währleisten und den Bachelor studierbar zu machen. Im Anschluss daran muss jedem Studierenden die Möglichkeite eines Masterstudiums offen stehen. In vielen Berufs- feldern qualifiziert ein Bachelorabschluss nicht ausreichend, da bei einer viel geringe- ren Semesteranzahl nicht das gleiche Stoffpensum erarbeitet werden kann.
Weiterhin bestehen bleiben auch die Forderungen nach der Abschaffung der Studien- gebühren, da diese eine sozial ungerechte Hürde darstellen, und der Ausbau der stu- dentischen Mitbestimmung. Als zahlenmäßig größte Gruppe an der Universität sollte ihr mindestens eine paritätische Stimmenzahl in allen Gremien gewährt werden.
Für Rückfragen steht Ihnen jederzeit zur Verfügung:
Veronika Kopf (Pressesprecherin AK Freie Bildung Eichstätt) – 0172-8433287

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