Banküberfall

Bundesweite Aktion Banküberfall – für Solidarität und freie Bildung
am Aktionstag Ziviler Ungehorsam 18.6.09 – bundesweit und dezentral

Geld für freie Bildung statt für Banken!

Wir zahlen nicht für Eure Krise!
www.bildungsstreik.net

Rettungsschirm — für wen ?
Jahrelang war für Bildung, für Schulen, Unis, LehrerInnenstellen, Bafög und sonstige soziale Infrastruktur kein Geld da. Wir sollten sparen, den Gürtel enger schnallen und uns brav den Sachzwängen unterwerfen. Auf einmal fliessen Milliarden, um Schutzschirme über privaten Banken und Kapitalmärkten aufzuspannen. Unsere Krise löst dagegen keiner. Die Investionen ins Bildungswesen sind lächerlich und gehen an die falsche Stelle. Wir wissen, dass genug für alle da ist. Und stellen Banken und Regierung einen Rettungsschirm für freie Bildung in Rechnung.

Banküberfall zum Bildungsstreik
Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, werden wir im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks am 18.6. an vielen Orten und Städten einen symbolischen Banküberfall veranstalten. Bundesweit und dezentral rücken wir den Profiteuren auf die Pelle, diesmal bleibt es aber noch niedrigschwellig und symbolisch. Wir klauen nichts, werden aber das Bankgeschäft real blockieren und unmissverständlich deutlich machen: Geld für Bildung statt für Banken! Kapital vergesellschaften statt private Verluste zu verstaatlichen, damit der gesellschaftlichen Reichtum endlich uns allen gehört! Denn wir zahlen nicht für eure Krise.

Für Solidarität und Freie Bildung
Es ist eine öffentliche Aktion des zivilen Ungehorsams am Tag nach den Demonstrationen zum Bildungsstreik. Private Banken gibt es in jeder Stadt. Die Krise des Bildungssystems und unsere eigene Krise ebenfalls.
Gründet lokale Vorbereitungsgruppen der Aktion Banküberfall und beteiligt euch an der Vorbereitung des Bildungsstreiks.
Va Banque! Und nehmt Kontakt mit uns auf: bankueberfall@bildungsstreik2009.de

Termine

- Berliner Planungs- und Vorberitungstreffen am 6.5. Dorotheenstr. 24, Raum 1.601 (Seminargebäude)
- Bundesweites Planungstreffen am 16.5./17.5., Berlin Technische Universität, Raum EB 222

64 Kommentare zu „Banküberfall“

  1. Karl Schreiber sagt:

    Die Banken (also die HRE) haben weniger als 10 Milliarden bekommen. Alleine die RWTH hat einen Jahresetat von 0,5 Mrd, wovon nichtmal 10% von Studiengebühren gedeckt sind. Laut Wikipedia gibt es in Deutschland 300 Hochschulen. Wahrscheinlich noch 10-30 mal so viele Grundschulen, Gymnasien etc.

    Im Übrigen erinnere ich nur ungerne daran, dass das hier die krasseste Wirtschaftskrise seit 80 Jahren ist…

  2. Peter sagt:

    Lieber Karl,

    mich würde interessieren, ob dir die Zahl bekannt ist, wie hoch die gesamt Summe jährlich gezahlter Studiengebühren ist.

    Zur Info: Allein die HRE hat vom Bund 87 Mrd. Euro Eigenkapitalaufwertung bekommen, die “Enteignung” (einer fast wertlosen Bank) steht auf der Kippe und Fälle wie der Berliner Bankenskandal zeigen, dass die Mrd. Bürgschaften, wohl auch irgendwann beansprucht werden… Millionen an Schulden bleiben übrig (Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert… altes Spiel…).

    Daher ist die Aktion glaube ich echt super, eine coole politische Zuspitzung auf die Problematik.

  3. jozu sagt:

    ich denke nicht, dass die Banken das problem sind – auch “symbolisch” nicht. man könnte es bei der gegenwärtigen Krise zwar so verstehen, da hier eine Bank unterstützt wird eine Schule oder Uni aber nicht. Das letztere nur relativ wenig mit Bildung zu tun haben sollte klar sein.
    Wenn es also um einen “Bildungsstreik” geht, der tatsächlich anzeigen will wo das Problem liegt, wird mit einem “Banküberfall” aus ideologischer und publizistischer Perspektive erfolgreich sein.
    Aus mind.zwei Punkten ist der Zusammenhang nicht so einfach herzustellen.
    1. die Krise der “Bildung” fällt nicht mit der sog. “Finanzkrise” zusammen – das Freiräume die einer Bildung zu verfügung stehen, schon seit Jahrzenten eingeschränkt sind/werden sollte nicht neu sein. Warum dies so ist, liegt wohl eher an einem systematischen Desinteresse einer Wirtschaftform und einer verwaltenden Vernunft, anstatt an irgendwelchen Menschen die entsprechend der Regeln (die ja legal sind) wirtschaften.
    2. selbst wenn man sich “symbolisch” und aus der medialen Gegenwart der “Krise” heraus auf einen Banküberfall einlässt, bleiben keine Argumente im Sinne von: “Gebt es den Schulen/Unis nicht den Banken!” Es wäre wohl verständlicher für den durchschnittsblöden Normalbürger, hat aber nicht mit Kritik und Verständnis zu tun! Schule kann wohl keineswegs als Bildungsinstitution ernsthaft bezeichnet werden und die Universität hütet viell. noch ein paar Überbleibsel, mehr aber auch nicht.

    Kurz: “Bundesweit und dezentral rücken wir den Profiteuren auf die Pelle,” – das ist Irrsinn.

  4. Christof sagt:

    Ob diese oder jene Aktion in all seinen Fasetten politisch korrekt ist, steht gar nicht zur Debatte. Es geht vielmehr darum Zeichen zu setzen.
    Das die Banken gerettet werden mussten, um den Kapitalismus am Leben zu erhalten ist ebenso klar, wie die Tatsache, dass die Studiengebühren nach und nach die staatlichen Zuschüsse ersetzen.
    Nun sind wir an der Reihe die Konsequenz aus den Geschehnissen zu ziehen.
    Eine Besetzung der Bank, Uni etc. ist ein Signal. Ein Signal, dass uns die bestehenden Verhältnisse gegen den Strich gehen.

    Egal, ob die Aktion völlig korrekt ist – ich werde mich nie damit abfinden nichts zu tun!

  5. Jakob sagt:

    Da der Bildungsstreik ohnehin keinen Sinn macht (außer vielleicht den Studenten die an jenem Tag sowieso keine Lust auf Uni hatten, die Anwesenheitskontrolle erspart bleibt), könnte man natürlich auch über diesen Blödsinn hinwegsehen.

    Leider scheinen die Intiatoren dieser kongenialen Aktion schon so verblendet zu sein, dass sie gar nicht merken, wo bisher das meiste Geld geblieben ist und bleiben: Nämlich nicht bei den privaten Banken, sondern bei den bereits staatlichen Instituten, vulgo Landesbanken.

    Mehr Bildung hilft in der Tat. Hoffentlich wirkt sie auch bei den Bildungsstreikern.

  6. Jizzl sagt:

    In meinen Augen völliger Quatsch die Veranstaltung.

    Dass sich der Finanzmarkt in den letzten Jahren “negativ” entwickelt hat ist klar, jedoch hilft es uns gänzlich wenig wenn wir es jetzt selbst noch verschlimmern.

    Dass während einer globalen Krise Finanzspritzen gesetzt werden müssen, sollte ja bzgl. der aktuellen globalen Situation wohl nicht angezweifelt werden – wenn die Banken durch fehlende Gelder zugrunde gehen hilft das dem Bildungssystem durch fehlende Steuereinnahmen noch weniger.

    Zitat von oben: “Jahrelang war für Bildung, für Schulen, Unis, LehrerInnenstellen, Bafög und sonstige soziale Infrastruktur kein Geld da. Wir sollten sparen, den Gürtel enger schnallen und uns brav den Sachzwängen unterwerfen. Auf einmal fliessen Milliarden, um Schutzschirme über privaten Banken und Kapitalmärkten aufzuspannen.”

    Das Geld für die Banken war doch nicht einfach da sondern wurde durch Kredite finanziert – die Neuverschuldung ist höher denn je – und wer gleiches für das Bildungssystem fordert muss sich bewusst sein, dass er damit nur ein weiteres Loch in den Bundeshaushalt schlägt.

    Dass etwas geschehen muss ist ja wohl klar (!), denn die abgedrehten Verhältnisse auf dem Finanzmarkt (–> Derivate) sind sicherlich nicht OK, allerdings sollte man eine nachhaltige Lösung anstreben (z.B. striktere Regeln auf diesem Markt fordern) und nicht engstirnig nach dem Motto “Alle Banken sind scheiße” handeln.

    Wenn ihr fordert, dass die Banken keine Gelder kriegen, dann bewirkt das nur noch weitere Krisen und es muss KURZFRISTIG geholfen werden (Bildung hilft nur langfristig) um das Fundament für eine bessere Bildung in der Zukunft zu gießen.

    Gut gemeinte Aktion, aber sie macht alles nur noch schlimmer,

    Grüße

  7. Jan sagt:

    So eine Aktion macht sicher nicht “alles nur noch schlimmer”. Denn durch die Forderung, Banken nicht mit Steuergeldern zu unterstützen und stattdessen das Bildungswesen zu unterstützen, ändert sich erst mal nichts. Nur wenn diese Forderung umgesetzt werden würde, kann man spekulieren, dass dies negative Folgen hätte. Viel Konjunktiv. Umgesetzt wird sie aber wohl kaum, und jeder vernunftbegabte Mensch wird auch nicht glauben, dass durch die Besetzung / Blockade / Demonstration vor einigen Banken sich irgendwas an diesen Verhältnissen ändert.
    Was aber tatsächlich Ergebnis solcher Aktionen sein kann ist ein Umdenken bei wenigstens einigen Menschen. Denn: Viele Menschen sehen die Privatisierung der Verluste von Banken sehr kritisch und das Missverhältnis zur Unterfinanzierung von Bildung (, Gesundheitssystem, usw.) fällt auf. Wenn man genau auf diesen Punkt drückt, kann ein langsames Umdenken bei einigen stattfinden (nicht bei Bankangestellten, die teilweise mit 5-Euro-Scheinen am Fenster winken, wenn Studis unten auf der Straße demonstrieren – aber vielleicht bei der Omi in der S-Bahn). Und diesen Druck kann eine Aktion “Banküberfall” bringen – wenn sie richtig läuft.
    Denn: Protest muss sympathisch sein, um einen langfristigen Erfolg zu haben. Das ist wichtig, denn leider erzeugte viel Protest im Rahmen der Einführung von Studiengebühren Missmut bei Passanten. Wer sich von der großen Masse abschottet und einfach nur gegen sie operiert, kann keinen Erfolg haben.
    Genau so hinten rum wie die Einführung von Studiengebühren gelaufen ist (erste Empfehlungen aus der Bertelsmann Ecke, dann fragwürdige Umfragen usw.) müssen wir auch agieren. Heißt z.B.: Warum nicht die Rede von Horst Köhler zum Verlust von Anstand bei Banken und Managern (“So etwas tut man nicht”) laufen lassen. 70% der Bundesbürger würden ihn direkt wählen, wenn das ginge. Solche Sympathieträger schreien gerade dazu, missbraucht zu werden – gerade, wenn sie im Ansatz das richtige sagen. Dazu entsprechende Transparente, und man bringt vielleicht ein paar Menschen zum Denken.

  8. Simon sagt:

    jozu schrieb “Das letztere [Die Banken] nur relativ wenig mit Bildung zu tun haben sollte klar sein.

    So klar ist mir das nicht.
    Neben den klaren Steuerprioritäten für das Bankwesen und gegen das Bildungswesen gibt es auch ganz klare lokale Probleme mit den Finanz”experten”.

    Bei uns in Hamburg sitzt die Hamburger Sparkasse mit im Hochschulrat und bestimmt über die strategische Ausrichtung der Uni mehr mit als irgendein Gremium in dem Studierende anwesend sind.

    Banken stellen an vielen öffentlichen Unis Dozenten, welche genau die Überlegungen und Handlungsweisen propagieren, welche zur Krise geführt haben.

    Nur zwei Beispiele…

  9. bill sagt:

    auf die frage von peter: es gab eine rechnung – mit ca. 1,8 millionen studenten bundesweit – nach der es 2001 auf ca. 3,6 milliarden dm jährlicher studiengebuehren kommt, quelle: spiegel.

    in welche richtung sich die zahlen entwickelt haben kann ich nicht sagen, die zahl der studierenden kann aber bestimmt auch als anhaltspunk für heute genommen werden.

  10. Zazzel sagt:

    Es stimmt, Banken sollten keine staatlichen Zuschüsse erhalten (wobei die Krisenbanken meist Staatsbanken sind, oder sich auf Geschäfte eingelassen haben, die politisch opportun waren. Stichwort Subprime-Krise und die politischen Wünsche, die dazu überhaupt erst geführt haben (z.B. Kredite auch für insolvente Randgruppen – mit staatlicher Garantie durch Freddie Mac und Fanny Mae)).

    Opel übrigens auch nicht – in einem Land, dass massive Überkapazitäten in der Automobilproduktion hat. Auch nicht die Landwirtschaft, mit ihrem neuen Milchsee. Über Bildung kann man reden, aber die *ist* bereits fast vollständig staatlich finanziert, und das ziemlich gut.

    Das Problem in den Schulen, das ICH erlebt habe, war fehlende Eigenverantwortung der Schulen (keine Führungsebene) und fehlende finanzielle Autonomie: Lehrer konnten weder ausgesucht, belohnt, entlassen werden – und das im Bildungssektor, der angeblich so wertvoll ist! Wenn ich mir vorstelle, dass Chirurgen ebenso “verwaltet” würden, würde ich mich nur noch selbst operieren.

    In den Universitäten sieht es anders aus: Da fehlt Geld meist für den Mittelbau der Wissenschaftlichen Mitarbeiter.

    In der Bildung könnte man viele Probleme ohne den Einsatz zusätzlicher Gelder lösen, einfach durch bessere Steuerung innerhalb des Bildungssektors. Eure “Banküberfälle” als “Antwort” auf die Bildungskrise sind ein non sequitur.

  11. Julia sagt:

    Ich denke die Ungerechtigkeit liegt darin, dass die Regierung es für nötiger hält die Wirtschaft und die Produktion zu unterstützen, um ihre Illusion eines “Exportweltmeisters” aufrechtzuerhalten, um wiederrum die Elite mit dem größten Anteil dieser “Beute” zu versorgen, anstatt jeden einfachen Mann daran zu beteiligen. Außerdem hat man garkein Interesse die Kompetenz eines Durchschnittsbürgers in Deutschland zu verbessern, weil man seinen “Kuchen” besser aufteilen müsste, was recht unangenehm zu sein scheint! Dazu sehen sie nicht, dass die Elite nicht alleine imstande ist das Land zu einer besseren Wirtschaft zu verhelfen..NICHT LANGFRISTIG, was Deutschland wohl oder übel in eine Situation führt, wo sie von alleine das Bildungssystem ändern werden müssen, doch um zu dieser Einsicht zu gelangen, müssen sie die Erfahrung machen, denn es ist nicht zu übersehen, dass sie nicht zuhören wollen!!! Dann steht Deutschland vor einer Situation, wo inkompetente Menschen zu Menschen mit Kompetenzen entwickelt werden müssen. Dieses wird noch große Probleme mit sich ziehen und an das Leben des Individuums denken sie nicht…und finde es gut, dass diese Studenten und Schüler für sich aufschreien und dieses Experiment nicht mit sich machen lassen, denn es geht um die Zukunft jedes Einzelnen Menschen und nicht nur um die Masse und um Deutschlands Wirtschaft. Die Würde des Menschen ist unantastbar? Würde Angela Merkel das auch sagen, wenn sie jeden Tag nach und vor der Uni hätte arbeiten müssen, um die Wohnung und das Studium finanzieren zu müssen, um zum Schluß doch eximmatrikuliert zu werden? Oder würde sie für 1 Euro/ stunde arbeiten? Würde sie immer noch davon sprechen, wenn sie von Arbeitsamt zu Arbeitsamt laufen müsste, um die abwertenden Blicke zu ernten und auch keinen Job bekommt!? Hat die Mehrheit der Politiker Existenzängste oder zu wenig Selbstwertgefühl? Würde sie sich solche Strapazen aufhalsen, wenn sie in solch einer Situation stecken würde? Wohl kaum! Ist es nicht eher die Ignoranz und der Egoismus, die wir kritisieren?

  12. Bene sagt:

    “Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen, werden wir im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks am 18.6. an vielen Orten und Städten einen symbolischen Banküberfall veranstalten. Bundesweit und dezentral rücken wir den Profiteuren auf die Pelle, diesmal bleibt es aber noch niedrigschwellig und symbolisch.”

    Wie soll denn bitte der “symbolische” Banküberfall aussehen? Seid ihr echt so dumm jeden Bankangestellten direkt negativ zu sehen? Und die Warnung mit “diesmal bleibt es aber noch neiderschwellig und symbolisch”. GZ dazu…und was ist in Zukungt? Dann streicht man das symbolisch und geht zu einem Banküberfall über?

    __________

    Benedikt Körner (AStA Uni Duisburg-Essen, Referat für Sozialpolitik, RCDS)
    benekoerner@hotmail.com

  13. Dominik sagt:

    Ich finde mit einem sympathischen Protest erreicht man nicht viel.
    In Deutschland zittert das Volk vor dem Staat und nicht umgekehrt, und das ist genau das was hier falsch läuft.
    Werfen wir mal einen Blick rüber zu unseren französischen Nachbarn so sehen wir schnell, dass dort im Grunde genommen gemacht wird, was für das Volk legitim ist.
    Der Grund dafür liegt nicht in der “gerechten Ader” der Politiker, sondern er ist in der Tatsache begründet, dass ansonsten Köpfe rollen, Autos brennen und Regierungsgebäude demoliert werden. Keine sehr subtile Art, aber die Gerechtigkeit siegt.
    Wird (wie Heine in seinem Gedicht “Zur Beruhigung”) in Deutschland nie passieren, da hier einfach kein Zusammenhalt herrscht und nur gerne diskutiert wird…

    Des weiteren mag es sein, dass die schule schon zu nem großteil staatlich finanziert wird, aber das ändert nichts ander tatsache, dass es absolut gesehen wenig geld ist, dass ins schulsystem fließt.
    Die meisten Schulen haben keine Bibliotheken, nicht genug Schulbücher für alle Schüler sodass diese noch gekauft werden müssen, die technische Ausstattung ist meistens auch unter aller sau.
    Selbst die Unibibliotheken sind recht mickrig, lange Wartezeiten sind die Regel. Von meiner Mutter weiß ich nur, dass sie sich während des Studiums kein einziges Buch hatte kaufen müssen, da die Bibliotheken im damals kommunistischen Polen so einen großen Bestand hatten, dass dieser unterirdisch gelagert werden musste, auf einer Fläche die um das vielfache größer war als jeder Universitätscampus.
    Und Polen ist ja nicht gerade das reichste Land der Welt, für Bildung gab es aber offensichtlich genug….
    Des Weiteren ist auch das System beschissen: Praktisch unkündbare Lehrer? Bei meiner Mutter war es Gang und Gebe den Unterricht der Lehrer unangekündigt von Beamten zu inspizieren, des Weiteren ging es den Lehrern RICHTIG an den Kragen, wenn seine Klasse ein bestimmtes Leistungsniveau unterschritt.
    Wenn der Lehrerberuf mit einem solchen Druck verbunden wäre, dann würde nicht jeder mal eben auf Lehramt studieren, und die letztlichen Lehrer würden aus Überlebensdrang den Unterricht so gestalten, dass die Schüler den Stoff verstehen.

    Übrigens kriegen nicht nur die Banken viel Geld, man sollte sich mal die Bundeswehr anschauen. Die Kriegen auch ohne Krise (und vorallem ohne Kredite!) das zwanzigfache der Summe die in das Bildungssystem investiert wird…

    Finde Bildungsstreiks generell sehr gut, schade nur, dass sich nicht alle daran beteiligen.
    Je mehr mitmachen und je mehr leuten man auf die füße tritt, desto eher kann man was erreichen…

    Dominik

  14. Benno sagt:

    nicht reden sondern handeln! Der 18.muß ein voller erfolg werden, wir dürfen uns hier nicht von spießerischen strafverfolgungsvorstellungen leiten lassen. lasst uns mal zeigen was wir so drauf habe, hasta la victoria siempre!!!

  15. Andreas sagt:

    Meine Sympathie für die Aktion habt ihr (bin kein Schüler oder Student mehr). Und die oben kommentierenden Gegner haben in einigen Punkten wesentlich nicht recht (die ihre angebliche Bildung, mit der sie teils auch noch prahlen, offensichtlich immer noch aus den gesteuerten und Wahrheit manipulierenden Mainstream-Medien beziehen und nicht aus unabhängigen Kanälen wie den Nachdenkseiten.de).

    1. Die Rettung der Banken erfolgt wesentlich zu teuer zu Gunsten auch von den Supervermögenden, die da ihre Gelder auch drin stecken (und zwar gemäß der allgemeinen Vermögensverteilung mit 75%-Anteil) haben und nun auf Steuergeld-Basis mitgerettet werden. Sozialer wären kontrollierte Bankeninsolvenzen gewesen mit Staatsgarantieren nur für sozial-relevante Einlagen (von Rentenkassen, Lebensversicherungen und Omas kleines Sparkonto mit der bisherigen Sicherungsgrenze pro Kunde und Bank, die völlig ausreichte. Welcher Normalbürger hat 100.000 Euro Guthaben bei einer Bank, die Merkel unbedingt schützen musste?).
    Stattdessen sollen die Vermögenden nun auch noch mit der Badbank-Lösung Cherry-Picking bzgl. der Banken-Assets betreiben dürfen: Der ganze Schaden als Bad Bank für den Steuerzahler und was an den Banken noch gut ist als Good Bank für deren private Eigentümer. So wie diese Bankenrettung, die aufgrund der krisenverursachenden falschen Finanzmarkt-Liberalisierungspolitik auch der letzten Bundesregierungen erst notwendig wurde, abläuft ist sie ein gigantischer Raub an Steuermitteln in den Nebelschwaden der von diesen Leuten selbst gemachten Krise (die eben nicht nur aus Amerika kommt).

    2. Mit den gleichen Rettungsgeldern hätte (auch in USA) wesentlich mehr bewirkt werden können, wenn man sie den insolventen Privatleuten und bankrotten produzierenden Unternehmen der Realwirtschaft ausgezahlt hätte, für die die Banken auch Risiko-Vorsorge tragen, wovon diese dann stattdessen entlastet gewesen wären. Rettet man am unteren Ende der Geldverleihungskette, rettet man auch die ganze Kette sich gegenseitig geldverleihende Banken auf einmal UND den Endkreditnehmer, im Falle eines produzierenden Unternehmens damit auch zahlreiche Arbeitsplätze und damit Familienexistenzen! Stattdessen retten die Regierungen nun willkürlich die einen Banken (die anderen nicht) und lassen z.B. die Hausbesitzer in den USA den Bach runter gehen bzw. mit ihren Familien in Vorstadtzeltlagern vegetieren mit weiteren, künftigen sozialen Kosten für die Steuerzahler. Immerhin bei Opel konnte sich zu Guttenberg nicht durchsetzen, so dass der Hebel hier endlich einmal an der richtigen Stelle angesetzt wurde. Leider aber vermutlich auch wieder mehr zu Gunsten der künftigen privaten Opel-Eigner, als dass der Staat sich mit den eingesetzten Geldern auch einen Anteil erwirbt, mindestens im Fall, dass die Bürgschaften eingelöst werden müssen, was angesichts der beträchtlichen Höhe der Hilfe nicht gut ist.

    3. Das trifft auch bei den Bankenrettungen (Commerzbank etc.) zu. Die Hilfen kommen auch insofern einer Unterschlagung von Steuergeldern gleich, da ohne Not (angeblich aus liberalistischer Ideologie) auf eine Übernahme entsprechender Anteile an den Banken staatlicherseits verzichtet wurde. Damit wurde dem Staat die Aussicht versperrt die Banken nach der Krise wieder zu Geld zu machen, um dieses dann z.B. wieder in Bildung zu investieren.

    4. Gerade beim größten Milliardengrab, der Hyporeal-Estate ist die Legitimität der Rettung auch insofern fraglich, da diese sehr nach einer vorsätzlich gemachten Pleite, der ursprünglichen Eigentümer aussieht um Malus-Geschäfte loszuwerden. Die in den Aufsichtsräten der Bank teils vertretenen Politiker wollen die Krisensituation der Bank angeblich erst registriert haben GENAU einen Tag (!) nach dem Auslaufen der gesetzlichen Nachhaftung für den Alteigentümer (Bayerische Hypovereinsbank wurde veräußert an die italienische Unicredit). Von Gregor Gisy und kurioserweise später auch von der FDP gab es dazu im Deutschen Bundestag die Forderung nach einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu dieser Affäre, den CDU/CSU und SPD ablehnten, was alleine schon ein Skandal ist, denn solche Untersuchungsausschüsse gab es in der Vergangenheit bei weit minder schweren Verdachtsfällen als der hier im Raum stehenden Unterschlagung eines Hundertmilliardenbetrages an Steuergeldern.

    5. Schließlich wird immer behauptet, die staatlichen Landesbanken wären noch viel stärker von der Krise betroffen, ohne darauf hinzuweisen, dass die deutschen Landesbanken von der EU zu dieser Zeit bereits die Auflage hatten zu Privatbanken zu werden, obwohl sie darauf konzeptionell niemals ausgerichtet waren. Gerade diese durch die EU-erzwungene Liberalisierung politisch verursachte Notsituation der Landesbanken, die bereits mit einem Austausch der Management-Philosophie und teils des Managementpersonals in Richtung Privatbank einhergegangen war, wurden diese erst zu den halsbrecherischen Spekulationen teils durch staatliche Übergangskredite für die Bewältigung der misslichen Lage verleitet, weil sie in EU-Frist die Schaffung einer für eine Privatbank ausreichende, konkurrenzfähige Geschäfts- und Kapitalgrundlage als Privatbank schaffen mussten, was ziemlich aussichtslos war. Ferner waren durch die öffentliche Kontrolle die Miesen schneller transparent, mit denen die privaten Banken aufgrund von internen Bilanztricks nun erst nach und nach ans Tageslicht kommen, was an sich ein Skandal ist. Das legt man nun so aus, als hätte es die staatlichen Banken als erstes getroffen, weil sie schlechter gewirtschaftet hätten.

    Insgesamt ist die ganze Bankenrettung wieder einmal (wie die unterwanderte rot-grüne Bundesregierung unter Schröder) natürlich ein einziger Selbstbedienungsladen der Wirtschaft und der Großvermögenden zu Lasten des Sozialstaats, der Familien und natürlich auch der Finanzierung der Bildungseinrichtungen in Deutschland.

    Solidarische Grüße von jemandem mit bereits fünfzehn Jahren Berufserfahrung,

    Andreas

  16. Thomas sagt:

    Ein Beitrag hat mich sehr verwundert. Da hat jemand den Anschein erweckt, daß es besser wäre, die Unis zu privatisieren, statt unter staatliche Verwaltung / Finanzierung zu halten. Da kann ich echt nur lachen. Schaut Euch mal die tollen privaten Unis in den USA an. Mittlerweile müssen die um Geld betteln gehen, damit sie nicht untergehen, weil ihre Fonds an den Börsen geplatzt sind. Außerdem möchte ich mal wissen, wieso die Bildung dann billiger werden sollte. Denkt Ihr vielleicht, daß Hedge Fonds und Investmentbanken sich mit einem konstanten (nicht steigenden) Gewinn abfinden ? Die wollen, daß es Zinsen (also exponentielles Wachstum) gibt. Dann passiert es nämlich nicht nur, daß man für jeden Mist plötzlich zuzahlen muß und das Studium teurer wird, sondern daß die nicht lukrativen Teile stillgelegt werden (so in erschreckendem Ausmaß geschehen nach der Privatisierung der argentinischen Bahn). … oder wir haben so einen Mist wie bei der Wasserprivatisierung in Berlin, wo die privaten Anteilseigner 8% Rendite garantiert bekommen – zur Not aus Steuergeldern, falls nicht so viel eingenommen wird.
    Beispiele wie die Landesbanken und die Bankgesellschaft Berlin zeigen allerdings auch, wie staatliche Lenkung nicht sein darf : intransparent und undemokratisch.

    Außerdem wird immer wieder übers Geld geredet. Geldscheine sind doch nur Gutscheine auf real produzierte Waren. Bei der Warenproduktion haben wir in vielen Sektoren seit Jahren Stagnation und Marktsättigung, was man auch als Überproduktion bezeichnen kann. Im Mittelalter waren die Menschen arm, wenn zu wenig produziert wurde. Heute werden die Menschen arm, wenn zu viel produziert wird ? Da steht doch was auf dem Kopf. Vielleicht sollten wir mal die grundlegenden Regeln dieser Gesellschaft ändern und mal die Leute ans Ruder lassen, die den Profit Tag für Tag mit ihrer Kreativität und ihren Händen erschaffen. Reichtum ist jedenfalls genug da. Die Welt könnte deutlich menschenfreundlicher werden. Doch zuvor sollten wir alle uns nicht mehr von kapitalistischen Sachzwängen in die Mangel nehmen lassen (Marx hilft !!!) und zusehen, daß wir die Menschen in dieser Gesellschaft mobilisieren, das Ruder nicht mehr sogenannten (Lobby-)”Experten” zu überlassen. Wir brauchen eine echte Basisdemokratie in dieser Welt. Zwar wird dann nicht immer alles vernünftig entschieden, aber dann steht immerhin der Mensch im Mittelpunkt und nicht die Profite einer kleinen Elite.

  17. spielt keine Rolle sagt:

    Hallo liebe Studierenden,

    Euer Vorhaben erscheint mir total falsch!!!

    Erstens könnten eure Spendengelder für diverse Polizeieinsätze draufgehen,
    von Zivilrechtlichen Schritten einmal abgesehen.

    Viele Filialmitarbeiter könnten sich jeh nach dem wie der Auftritt von statten geht
    (Spielzeugwaffen/Sturmmasken etc.) erschrecken und einen realen Überfall vermuten
    und die Alarmierung der Polizei veranlassen.

    Desweiteren bestrafft Ihr damit nicht die Banken als solches, sondern die Mitarbeiter der Filiale die Ihrer normalen Arbeitszeit nicht nachkommen können und dies durch ggf unbezahlte Mehrarbeit am selben bzw. anderen Tagen nacharbeiten müßen. Damit trefft ihr die Menschen die nichts für diese “Krise” und diese Situation können.
    Ich empfinde das als “Falsch” soetwas durchzuführen.

    Ihr solltet lieber in die Zentralen einmarschieren, in die oberen Etagen und dort den Geschäftsbetrieb stören, da trifft es die richtigen und dies sollte mehr von bedeutung sein als eine kleine Filiale. Am besten wäre es aber noch direkt an die Politik zu gehen und dort eine besetzung zu machen. Dort sitzt das Messer in der Wunde, dort sitzen die Personen die
    sich mit Diätenerhöhung zur Made im Speck verwandeln und das durch eure Studiengebühren.

    Unabhängig davon sehe ich den zusammenhang der Finanzkrise und der Studiengebühren eher kritisch, Die Studiengebühren waren ja schon vor der Krise da und wurden nicht im Zuge dessen Beschlossen.

    Öffentliches Interesse erwecken ist richtig und Gut, aber nicht über den geplannten
    “Banküberfall”. Bitte denkt einmal darüber nach.

    MfG

    “spielt keine Rolle”

  18. species8472 sagt:

    hey Benno,

    schreib doch mal, wann Du vor welcher Bank stehst! Spießerische Strafverfolgungsvorstellungen werden in der Tat nicht Dein Problem sein.
    Aber Du wirst Dir gehörig in die Hosen pinkeln, wenn die richtigen Bankkunden vorbeikommen und Du ihnen vergeblich den Weg versperrst :-)

  19. Robert sagt:

    Warum haben Banken und Finanzierung der Bildung etwas mit einander zu tun? Na weil wir in Zukunft das große Sparen erleben werden. Den Banken und auch Opel werden staatshilfen ohne Gegenleistung gewährt. Es gibt bzw. gab keine Staatsbeteiligungen an den Krisenbanken. Somit wird der Staat auch nicht an den wieder einsetzenden Gewinnen beteiligt.

    Gewinne werden privatisiert – Verluste werden sozialisiert. Das alte Spiel.

    Ändern wir die Spielregeln!

  20. gugu sagt:

    bei manchen Kommentaren hier muss ich unweigerlich an
    [url]http://www.nachdenkseiten.de/?p=3981[/url]
    denken…

  21. Oskar sagt:

    Warum es offensichtlich Studierende gibt, die die Aktion kritisieren ist mir völlig schleierhaft. Ich gehe sogar noch weiter und verlange Boni für Zwangsexmatrikulierte!

  22. Mein Name ist nicht wichtig sagt:

    Beim Thema Banküberfall hört der Spaß definitiv auf.

    Jeder, der damit einmal konfrontiert war, weiß, was dies für ein Trauma bei den Betroffenen auslösen kann.

    Einen “symbolischen” Banküberfall gibt es nicht, denn auch dieser müsste darauf abzielen, in das normale Tagesgeschäft einzugreifen. Insofern dürfte die Unterscheidung eines echten von Eurem symbolischen Banküberfall für die Betroffenen schwer sein, zumal sie beruflich bedingt entsprechend sensibilisiert sind.

    Eure Ziele in allen Ehren, aber das ist der falsche Weg.

    Denkt drüber nach.

  23. Heide sagt:

    @Oskar: Boni für Zwangsexmatrikulierte? Also bezahlen wie sozusagen die Dummen dafür, dass sie zu faul waren um ordentlich auf ihre Prüfungen zu lernen? Seltsame Idee. Eigentlich müssten die Zwangsexmatrikulierten dem Staat ne Menge Geld zurückzahlen, immerhin haben sie Steuergelder in Anspruch genommen ohne dem Staat jetzt im nach hinein als gut Verdienender Absolvent zu dienen.

  24. Banker sagt:

    Als Sicherheitsverantwortlicher einer regionalen Sparkasse gebe ich folgendes zu bedenken:
    Jeder versuchte und “symbolische” Banküberfall wird von unseren Mitarbeitern wie ein echter Alarm behandelt. Das bedeutet, Polizei, Strafantrag und psychologische Nachbetreuung der Betroffenen. Jede Waffeneinsatz wird als “echt” angesehen und entsprechend strafrechtlich zur Verfolgung gebracht. Die Mindeststrafe auch für versuchten Banküberfall liegt z. Zt. bei 5 Jahren Gefängnis. Dazu kommen die zivilrechtlichen Forderungen für die teilweise schweren psychologischen Verletzungen. Wer glaubt, so etwas symbolisch durchführen zu können, der sollte mal mit Überfallbetroffenen sprechen, die teilweise bis zur Arbeitsunfähigkeit traumatisiert wurden. Ein Überfall ist kein Spass, sonder für uns Realität und bitterer Ernst.

  25. Thorsten sagt:

    Die Bankangestellten und Kunden, die nichts, aber auch gar nichts dafür können, in Angst und Schrecken versetzen ? Ihr seid ein feiges asoziales Pack!

  26. Pascal sagt:

    @ Heide: Dein Menschenbild scheint sich die letzten 60 Jahre auch nicht verändert zu haben. Ich “diene” meinem Staat nicht. Ich bin kein Untertan, ich bin Bürger.

  27. Name ebenfalls unnötig sagt:

    Hallo,
    Kapital vergesellschaften? Banküberfälle? Alles soll Allen gehören?

    Ich sag euch eins: sowas hat in der DDR schonmal nicht funktioniert…
    Mir kommt es langsam so vor, alsob ihr kein neues Bildungsystem, sondern alle gleichmachen wollt. Ausdrücke wie “Kapital vergesellschaftlichen” und “Alles gehört allen” – Wenn ihr den Sozialismus/Kommunismus wollt, dann bitte – aber ohne mich.

    Überlegt doch mal was ihr da fordert bevor ihr einfach solche idiotischen Sache vorschlagt bzw. diese sogar noch durch Teilnahme unterstützt.

  28. toke sagt:

    Die Bundesregierung hat als direkte Liquidität bis jetzt ca 100Mrd zur Verfügung gestellt. Außerdem kommen noch Haftungen für Hochrisikopapiere(!) im Wert von 400Mrd dazu!
    Schaust du zb hier: http://bit.ly/3N6n5

    Natürlich haben diese Forderungen hauptsächlich symbolischen Charakter, sie negieren nicht die notwendig einen sofortigen Kollaps des Bankensystems zu verhindern.

    Uns allen ist klar, dass es sich um die schwerste Wirtschaftskrise seit 80Jahren handelt. Eben deshalb ist soll die Aktion auf ironische Weise die Verhältnisse und Relationen aufzeigen und zum Nachdenken über nachhaltige Investitionen und ein nachhaltiges Finanzsystem anregen.

    Bitte vergiss nicht, dass Deutschland für jede Investition neue Zinsen zahlt, da es das Geld bei Banken leihen muss! So auch für die Mittel im Bankenrettungsfonds oder die ökologisch unsinnige Abwrackprämie. Allein für die 6Mrd der Abwrackprämie sind das zB 200Mio Euro jährlich an Zinsen! (Rückzahlung praktisch ausgeschlossen!)

    Hier noch ein Video zur Schuldenkarriere Deutschlands (ARD/Panorama Beitrag von 2002): http://bit.ly/njmqe

  29. Martin sagt:

    @Heide: Der Boni für Zwangsexmatrikulierte ist die logische Schlussfolgerung aus den Bonuszahlungen für die “dummen”, gescheiterten Spitzenmanager der ach so tollen kapitalistischen Konzerne und Banken, die sie vielfach gegen die Wand fahren (da wo sie hingehören!).

  30. Olaf sagt:

    @Heide: Ich denke er meint Exmatrikulierte, die Ihre Studiengebühren nicht bezahlt haben und daher exmatrikuliert wurden.

  31. Rosbertos sagt:

    Offensichtlich zeigt der Bildungsstreik bei den Initiatoren bereits erste gravierende Auswirkungen, anders ist dieser hirnlose, unproduktive und darüber hinaus am Rande der Legalität schrammende Aufruf nicht erklärbar. Nutzt Eure Zeit sinnvoll: setzt euch hinter eure Schulbücher, dann werdet Ihr irgendwann die freiheitlich demokratische Grundordnung und die Gesetzmäßigkeiten der Marktwirtschaft verstehen!

  32. Sayid sagt:

    hallo ihr lieben

    ich finde diese aktion ist eine sehr gelungene idee. nur leider finde ich nichts für den umkreis köln, hier gibt es nicht wenige (Symbol-)Aktionen gegen Banken und Finanzinstitute, deswegen frage ich mich, ob schon etwas festgelegt ist.

  33. da platzt mir echt der Krawattenknoten sagt:

    Früher in der Schule hätte man eine solche Aktion wie folgt bewertet: Thema verfehlt. 6!

    Und diese Polemik ist einfach ekelhaft. “Staatshilfen werden ohne Gegenleistung gewährt”. Lächerlich!!! 9% p.a. auf 18 mrd. Euro. Studis können doch so gut rechnen… Da kann man einige Unis von bauen und modernisieren!

    Ich werde mir mal überlegen, ob ich eine ähnlich sinnlose Aktion ins Leben rufe. Vielleicht kann man ja mal gegen Dauerstudenten protestieren! 20 Semester für lau studieren und dann ohne Abschluss auswandern oder Pizza ausfahren.

    Dafür zahl ICH und alle Banker jeden Monat mit!

    Und wir standen noch nicht in Berlin oder sonst wo vor einer Uni und habe eine symbolische Studiengebührenaktion ins Leben gerufen.

    Aber macht mal….IHR habt ja die Zeit.

  34. Solaley sagt:

    Zeit????

    Der Durchschnittsstudent bei uns ist von 9 bis 18 meist sogar 20 UHR an der Uni, um danach noch arbeiten gehen zu müssen. Seminararbeiten, Vorlesungsvor-/nachbereitung dann ab Mitternacht. Freunde trifft man irgendwo auf dem Flur oder mal kurz in der Mensa. Das weitverbreitete Bild vom faulen, dauerfeiernden, weltreisenden Studenten kann ich für meine Uni, Bekannten, Freunde nicht ansatzweise bestätigen.

    Allerdings hätte diese Aktion vllt noch näher beschrieben werden sollen. Das man auch nicht mit Spielzeugwaffen in eine Bank läuft, sollte doch klar betont werden und auch klar sein. Es geht doch eher darum, ein Zeichen vor den Banken zu setzen durch Transparente und Performances.

  35. Ladyozeana sagt:

    Ich gebe Euch in allem Recht und finde es auch gut wenn jemand bestreikt wird.
    Aber einen Banküberfall vorzutäuschen finde ich total daneben.

    Ich habe zwei echte Banküberfälle erlebt und überlebt – darüber solltet Ihr Euch mal
    Gedanken machen. Wer auch nur einmal eine Waffe am Kopf hatte wird Euch dafür
    hassen.

    Es gibt andere Ziele wo man protestieren kann, besetzt eine Bank, setzt Euch vor die
    Tür – aber täuscht keinen Banküberfall vor! Wir Angestellten können für diese
    Situation auch nichts. Im Gegenteil, die Sparkassen mussten für die Miesen der
    z. B. Commerzbank, Postbank usw. auch Gelder aus dem Topf zahlen. Sparkassen
    aber spekulieren grundsätzlich nicht mit dem Geld Ihrer Kunden. Darum können wir
    auch alle Einlagen zu 100 Prozent sicherstellen. Übrigens, die Banken die staatliche
    Unterstützung bekommen haben, sind unsere größten Gegner.

  36. Bankerin sagt:

    Ganz prima,

    wer ist wohl auf eine derartige kleingeistige Idee gekommen?

    Hat hier mal jemand daran gedacht, dass man mit einer derartigen Aktion

    1. sich keinerlei Respekt erarbeitet
    2. eventuelle wirkliche Straftaten in diesem Bereich erleichtert bzw. die Verfolgung einer solchen stark behindert und am Wichtigsten:

    3. Wer hat an die Angestellten gedacht, die in ihrem Leben soetwas teilweise schon mehrfach mitgemacht haben? Lasst mich raten: Niemand? Die Angestellten können besonders viel für die Fehler der Geschäftsleitung, prima Idee wirklich.

    Ich war selbst schon betroffen von einem Banküberfall, ich durfte mit dem Lauf vor meinem Gesicht Folge leisten. Vielen Dank, dass ich mich nun in unruhiger Erwartung auf den 18.06.2009 freuen kann.

    Wer auf derartige Ideen kommt hat es echt nicht besser verdient… es ist einfach eine Anmaßung, mit dem Leben eines anderen zu spielen – und das tut man nunmal bei einem Banküberfall. Wenn da drei maskierte Nasen in meine Filiale reinkommen frag ich nicht erst “Sie sind ja wegen dem Streik hier oder?” Da läuft ein ganz anderer Film ab. Geld hergeben, hoffen das nichts passiert, schlichtweg TODESANGST…

    Wer schreit denn immer nach Zinsen. Wer kriegt denn den Hals nicht voll? Das sind die Kunden, die ihre paar 100 Euro anlegen wollen, 6% sind prima ganz toll. Dann geht die Bank pleite, aber der Kunde hat sicher alles richtig gemacht mit seiner Gier…

    Wer will denn die günstigsten Kreditzinsen? Achso man möchte möglichst 6% aufs Guthaben aber nur 3% an Zinsen zahlen, verstehe… Mensch warum hab ich noch keine Millionen Kredit aufgenommen bei den Zinsen… bin ich ja ganz schön blöd.

    Wer will denn das Konto auch weiterhin umsonst haben? Na? Richtig, die Studenten, die die immer weinerlich vor mir stehen nach einem Semester und ihren Ausweis vorlegen damit das Konto ja noch länger gebührenbefreit bleibt und nun wollt ihr uns überfallen. Wirklich sehr entgegenkommend…

    Na? Wiedererkannt?

    Ihr vergreift euch an den Falschen, aber das interessiert euch vermutlich nicht, ihr seht ja nur eure sicht der Dinge, die Angst, die man bei einem solchen Überfall hat (ob nun getürkt oder nicht) ist nicht wieder gut zu machen, auch Jahre dannach hat man noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Mal zur Einläuchtung: das fällt dann wieder allen zur Last weil man ja die Krankenkassen schröpft für die Leute, die dann unfähig werden, ihren Beruf zu machen oder die Leute, die länger eine psychologische Behandlung brauchen.

    Danke danke vielmals. Sollte ich solch einen überfall erleben werde ich eine entsprechende Anzeige wegen Bedrohung und Körperverletzung starten, das geht nämlich schon auf der seelischen Ebene los. Die Bank wird sicher noch eine Klage wegen Raub anstreben. Also viel Spaß mit den Konsequenzen.

    Schlau ausgedacht wirklich…

    mfg

  37. fassungslose studentin sagt:

    @ Bankerin:
    ich gebe dir sicher recht, diese aktion geht komplett in die falsche richtung, aber du bist einfach mindestens genauso unfair:

    Wenn du kunden nicht leiden kannst, dann such dir einen anderen job!!! es kann ja wohl nicht dein ernst sein, dass du dich drüber aufregst, dass man ein angebot einer bank (wie z.b. keine kontoführungsgebühren für studenten) wahr nimmt. und eure ach so arme institution bank verdient an studienkrediten, die erst wegen den studiengebühren nötig geworden sind, bestimmt auch nicht schlecht!

    hoffentlich muss ich mich nie von dir beraten lassen …

  38. nonameboy sagt:

    Ich find eden artikel scheiße.
    ich bin der Meinung das in meiner Schule alles in Ordnung ist und das diese Streick vollkommen sinnlos ist!!!
    LASST DEN SCHEIß SEIN!!!!!!!!

  39. Sini sagt:

    Auch wenn ich für einen Bildungsstreik bin und kreative Aktionen befürworte, bei einen “symbolischen Banküberfall ” hört für mich auch der gerechtfertigte Protest auf.

    Jeder der in Hessen und Frankfurt 2005/2006 an den Demos teilnahm, kann sich erinnern (wenn er selbstkritisch ist!!) wer die Gewalt begann und welche Gruppen (AntiFa, AntiD usw. aka Schwarzer Block) sich den Studierenden anschlossen. Da ist es unwahrscheinlich das es bei einem “symbolischen Banküberfall” bleibt, weil sich diese Gruppen so eine Aktion garantiert anschliessen werden.

    Die Proteste 05-06 sind wegen diesen Gruppen eingeschlafen und haben den gerechtfertigten Proteste gegen RoKo und die Studiengebühren zerstört. Welcher Student will schon protestieren, wenn seine oder diese Probleme, von diesen Gruppen in einem pubertären Verhalten des feuchten Klassenkampftraums instrumentalisiert werden?

    Wer war vor Gericht nach den Autobahnblockaden oder dem Kaiserstrassen-Kessel? Wer hat die Anzeigen und Urteile kassiert? Die Gruppen die man nur zur VV auf dem Campus sah, sind es nicht gewesen!

    Ich werde an sovielen Demos und Aktionen wie möglich teilnehmen, aber sobald ich die “Linke” Fahne oder Teile der AntiFa/Autonomen sehe bin ich weg.

  40. pfffff sagt:

    oooooohhhhhhhhh….

  41. So Ihr Möchtegern-Weltverbesserer,

    euch brennt wohl der Helm?
    Offensichtlich fehlt in Deutschland wirklich Geld für die Bildung unseres Nachwuchses.
    Denn in Anbetracht eurer Argumentation in Sachen “Rettungsschrim für die Banken aber für uns ist nichts da” wird sehr deutlich, dass es euch an dieser Bildung mangelt.

    Anstatt wirklich kritische Fragen zu stellen und vielleicht Abläufe in einer Volkswirtschaft versuchen zu verstehen, sind viele von euch leider ziemlich naiv und einfältig unterwegs.

    Banken sind und waren immer existenznotwendig für eine Volkswirtschaft. Ohne Banken gäbe es kein Wachstum, keine Arbeitsplätze etc.

    Ohne ein funktionierendes Bankensystem gäbe es keinen Wohlstand und Lebensqualität.
    Wir hätten Zustände wie in den ärmsten Ländern dieser Welt. Hunger, Armut und noch weniger Bildung.

    Versteht mich bitte nicht falsch. Ich finde es gut sich Themen kritisch anzunehmen und nicht alles einfach hinzunehmen und auch gerne unabhängige Medien einzuschalten, aber mit dieser kleingeistigen Denkweise muss man wirklich hinterfragen ob ihr überhaupt versteht worum es in der Welt momentan geht?

    Beste Grüsse

    euer Josef Ackermann

  42. toke sagt:

    tut mir leid für dich wenn du als bankangestellte durch einen banküberfall traumatisiert bist! die “aktion banküberfall” hat nichts mit einem echten banküberfall zu tun und wird für jederman als solches erkennbar sein. vielleicht bist du auf deiner traumatischen vorerfahrung nicht gerade qualifiziert diese aktionsform zu beurteilen!
    MIT SICHERHEIT wird NIEMAND nach dieser aktion psychologische behandlung bedürfen, ind NIEMAND wird sich wegen “Raub” juristisch verantworten müssen. es wird überhaupt niemand angst verbreiten. *lach*
    informier dich lieber erstmal darüber, ich kann mir nur vorstellen, dass du da etwas missverstanden hast!!

    im übrigen ist das ganze eine vorallem symbolische aktion, deshalb ist zum bsp commerzbank ein besserer ort als die örtliche sparkasse, keine frage! aber es geht hier natürlich nicht nur um die commerzbank.. genauso wird auch nicht der sinn negiert, einen abrupten zusammenbruch des bankensystems zu verhindern. es geht vielmehr darum, die relationen aufzuzeigen und für eine zukunftsträchtigere investition von steuergeld zu mahnen!
    (siehe mein post weiter oben^^)

  43. heino sagt:

    toke, auch wenn die “aktion banküberfall” für dich nichts mit einem echten banküberfall zu tun hat, für den banker am schalter ist dies anders. eine aktion die sich “banküberfall” nennt und deren intenetauftritt diesen namen beinhaltet, ist für die frau und den mann am schalter einer bank oder sparkasse kein spass und völlig unverständlich. die ziele der aktion, die aktionsform mag man verstehen oder nicht, die namensgebung (und das was andere menschen damit verbinden) ist unmöglich. aber vielleicht bin ich nach zwei miterlebten echten banküberfällen als betroffener mitarbeiter eines geldinstitutes auch nicht qualifiziert!?

  44. Sini sagt:

    @ toke:

    dann sag mal an wie Du dir die Aktion vorstellst!

    Als Masse in die Zentralen/Schalterhallen stürmen? Mit Spielzeugpistolen und Wasserpistolen “Überfall” brüllen? “Nur” ein paar Clowns? Schauspielaktionen vor den Zentralen?

    Ich kann Dir jetzt schon für FFM sagen, das sich die Autonomen an sowas beteiligen werden und es nicht friedlich bleiben wird. Dann wird der bereichtigte Protest wieder von kleinen Randgruppen instrumentalisiert und die Mehrheit der Teilnehmer muss es ausbaden.

    Klar kann man einen Bogen von Finanz zur Bildungskrise schlagen, aber die Heuschrecken sind genauso teil des Systems wie Gewerkschaften. Warum nicht vor dem Gewerkschaftshaus? Der “Gutverdiener” Opelarbeiter bekommt Puderzucker von den Gewerkschaften in den A++ geblasen, aber für den Wachmann an der Uni fordern sie einen Mindestlohn für die ein Opelarbeiter noch nicht mal aus dem Haus geht.

  45. Knuka sagt:

    Wie rührselig hier einige Bankangestellt von den psychischen Schocks aus Banküberfällen schildern.

    Bei der Gelegenheit möchte ich auf die psychischen Traumata von Bankenfehlberatungsopfern aufmerksam machen und die hier mitlesenden Banker dann doch auch entsprechend um Verständnis bitten.

    Dank ihrer Provisionsgier und Feigheit vor bankinternen Drückersysteme leiden hunderttausende ja Millionen Menschen in diesem Land jahrelang tagtäglich unter dem Damoklesschwert der privaten Insolvenz und der drohenden oder bereits realen Altersarmut und erleiden auf diese Weise nicht enden wollende psychische Belastungen, die die Leute auf die Dauer krank und teils auch berufsunfähig machen.

    Vielleicht denken Sie besser auch darüber einmal nach!!! Banküberfälle laufen doch heute längst so ab, dass nicht die Banken überfallen werden, sondern die Banken ihre Kunden überfallen mit unerwünschten Beratungsanrufen zu Hause, die diesen anschließend Zehn- oder Hunderttausende und damit die gesicherte Altersversorgung kosten. Und durch mit dem angeblichen Systemargument quasi erpresserischen Rettungsforderungen an die Politik, respektive an uns Steuerzahler.

    Auf solche Delikte sollte es endlich auch hohe Gefängnisstrafen geben, auch bereits auf den Versuch. Auch auf die Versuche solche Strafgesetze durch ständige Schmiergeldzahlungen z.B. durch die nachweislich nicht-zufällige Zuteilung von besonders attraktiven Zeichnungslosen bei Aktienemissionen an unsere Gesetzgeber in den maßgeblichen Parlamentsausschüssen zu unterbinden.

    Den Studenten kann ich nur raten, die Aktionen z.B. unter dem Motto des vorletzten Absatzes, zu dem es auch schon herrliche Karikaturen gibt, ausschließlich künstlerisch VOR den Banken zu inszenieren und in den Banken sich zu nichts hinreißen zu lassen, was Ihnen als versuchter Banküberfall ausgelegt werden könnte. Aber soviel Intelligenz erwarte ich von angehenden Akademikern als selbstverständlich. ;) Dennoch gilt es aufzupassen und die zentralen Organisatoren sollten eigentlich von sich aus auf die dahingehenden Risiken aufmerksam machen und alle Aktivisten entsprechend auch juristisch beraten (es gibt bei Euch doch auch Studierende der Rechtswissenschaften)

    Auch rufe ich die Bankberatungsopfer in Deutschland auf, nicht mehr länger zu schweigen über laut Verbraucherschutzorganisationen angeblich zwischen 30 und 90 Mrd. Euro erlittene Fehlberatungsschäden bei den Bankkunden in Summe jährlich und auch endlich ähnlich gegen die Banken politisch aktiv zu werden wie die Studenten das nächste Woche versuchen werden! Nur so kann die Fortsetzung der Abzocke der Bankkunden endlich beendet werden, in der Bevölkerung endlich ganz allgemein das notwendige Bewußtsein entstehen, dass sie vor Bankangestellten sich mehr zu fürchten haben, als vor dem Räuber auf der Straße.

    Euer,

    Knuka

  46. Benny sagt:

    Für oder gegen etwas zu demonstrieren ist mit Sicherheit immer gut um seiner Meinung Nachdruck zu verleihen.
    Dennoch sollte man aufpassen was für Aktionen man plant und durchführt um seine Meinung zu unterstützen.
    Da ich in einer Bank arbeite, die im übrigen keine Staatshilfen benötigt hat, jedoch schon zweimal real überfallen wurde, kann ich den Aufruf zu einer so krassen und durchaus für alle Seiten nicht ungefährlichen Maßnahme mit meinem normalen Menschenverstand nicht nachvollziehen.
    Man kann nur hoffen das die “Veranstalter” von dieser Aktion noch rechtzeitig abrücken, denn es gibt in Deutschland leider (sorry) zu viele Idioten die so etwas nur nutzen um mal richtig Stress machen zu können. Und das gefährdet Menschenleben! Ich denke nicht das das im Sinne dieser Aktion sein kann!
    Noch dazu befürchte ich das es leider wieder mal auch oft die falschen Banken treffen würde, denn die Banken die überall vor Ort und somit am besten auch für die Aktionisten erreichbar sind, die Regionalbanken, haben den kleinsten bis gar keinen Anteil an dieser Krise.

    Ich hoffe auf plötzliche, geistige Erhellung bis zum 18.06.!!

  47. pffffffff sagt:

    um hier ma nen bischen qualität in die debatte zu bringen

    make capitalism history

    http://make-capitalism-history.de/

  48. Rumo sagt:

    Hey

    Sorry, aber ein “symbolischer Banküberfall” ist genau so lächerlich, wie der Spruch “Bildung statt Banken”, welcher auf vielen Flyern zu lesen ist.
    Würde der Staat die Banken nicht sanieren, wäre das Vermögen von vielen Leuten, die dort ihr Geld angelegt haben, einfach weg.
    Das wäre natürlich total toll, also: einfach weitermachen und hoffen, dass es euer Geld nicht trifft -.-

  49. Anti Banküberfall sagt:

    Ich finde diese Idee mit dem Banküberfall, auch wenn er nur symbolisch ist, ist ein großer Schwachsinn. Dadurch wird keine Verbindung zum fehlenden Geld in der Bildung projiziert. Aus diesem Grund sollte man sich eine bessere Aktion überlegen.

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